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Wer sehnt sich nicht oft danach, einfach alles stehen und liegen zu lassen und sich der ständigen Verpflichtungen des Alltagslebens zu entziehen? Im Urlaub kann man das – doch verlangen viele Chefs, dass der Mitarbeiter auch im Urlaub seine Adresse angibt, damit er erreichbar bleibt. Damit verdirbt er einen großen Teil des Erholungswerts. Doch darf er das überhaupt?

Wie „arbeitsrecht.org“ berichtet, gibt es keine gesetzliche Verpflichtung für den Urlauber, seinem Arbeitgeber die Adresse seines Urlaubsorts zu nennen, so dass er für den Chef erreichbar bleibt. Wohl aber gibt es im „Entgeltfortzahlungsgesetz“ eine Regelung, dass man dem Arbeitgeber die Urlaubsadresse im Falle der Arbeitsunfähigkeit im Ausland mitteilen muss.

 

Im Umkehrschluss bedeutet das wiederum, dass man dem Arbeitgeber im Normalfalle den Urlaubsort nicht mitteilen muss, sondern eben nur im Falle der Arbeitsunfähigkeit.

 

Kurz und prägnant formuliert: Den Arbeitgeber geht es nichts an, wo der Arbeitnehmer seinen Urlaub verbringt. Und das ist auch richtig so, denn nur so kann man sich so richtig gut erholen, ohne daran denken zu müssen, dass man eventuell für einen Notfall angerufen werden könnte…

 

Quelle: Tourexpi

Tag(s) : #Urlaub

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